Zughundesport


Warum Zughundesport?

Hunde brauchen eine artgerechte, sinnvolle Auslastung und geistige Beschäftigung.

Ursprünglich wurden unsere Hunde gezüchtet, um uns Menschen im täglichen Leben zu unterstützen. Sie wurden als Jagd-, Wach- oder Hütehunde gebraucht. Heute können die meisten Hunde leider nicht mehr ihrer eigentlichen Aufgabe nachgehen. Wer hat schon eine Schafherde, wo ein Border Collie seiner Hüteleidenschaft nachkommen darf? Und welcher Labrador oder Golden Retriever darf gezielt seinen Trieb bei der Jagd ausüben?

Viele Hunde sind unausgelastet, unterfordert  und “belasten” damit unseren Alltag: Sie sind unausgeglichen, zerstören unser Inventar, sind aggressiv…

Zughundesport, d.h. das Ziehen eines Gefährtes oder eines Menschen ist eine artgerechte Beschäftigung, die den Hund körperlich auslastet und geistig fordert!

Zughundesport ist Teamarbeit vom Feinsten!

Beim Zughundesport darf der Hund ein Gefährt (Schlitten, Fahrrad, Roller) oder einen Menschen ziehen. Er ist mit einer Leine mit dem Gefährt oder mit seinem Menschen verbunden, muss dessen Anweisungen bzgl. Richtung, Geschwindigkeit etc. folgen, sich auf den Weg konzentrieren und Ablenkungen wie Wild, Jogger, andere Hunde ignorieren. Der Mensch unterstützt den Hund durch Mitarbeit beim Ziehen.

Doghiking oder Hundewanderungen


Doghiking ist das Wandern von längeren Touren mit dem Hund in unberührter Natur. Der Hund hat dabei die Aufgabe Zugarbeit zu leisten und u.a. Gepäck zu tragen. Auch hier ist der Hund mit dem Menschen über eine Leine mit dem Bauchgurt verbunden. Beim Doghiking ist der Hund mehr als ein vierbeiniger Begleiter, er ist ein ernstzunehmender Partner.

Doghiking – mehr als ein schöner Sport! Eine Philosophie für Menschen, die im Team mit ihrem vierbeinigen Freund Natur pur erleben wollen!